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Pressemeldungen Lilienfeld

412 Geburten im Jahr 2017 im Landesklinikum Lilienfeld

Lilienfeld – Im Jahr 2017 erblickten im Landesklinikum Lilienfeld bei 412 Geburten – davon drei Zwillingsgeburten - 415 Kinder das Licht der Welt.

Über eine Steigerung der Geburten auf 412 freut man sich im Landesklinikum Lilienfeld. 415 Kinder kamen im Jahr 2017 zur Welt, davon 206 Mädchen und 209 Jungen. Gemäß dem allgemeinen Trend des ansteigenden Alters bei Erstgebärenden lag das Durschnittalter der Gebärenden bei 29,84 Jahren. Dazu meint Frau Prim.a Dr. Ingrid Geiss, MAS, Leiterin der Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Landesklinikum Lilienfeld: „Die Erfüllung des Kinderwunsches ist ein wichtiger Meilenstein in der Lebensplanung jedes Menschen. Bei den meisten Paaren spielen hier viele Faktoren mit. Neben einer stabilen Beziehung sind die Beendigung der Ausbildung, ein sicheres Einkommen, zufriedenstellende Wohnverhältnisse und gute Betreuungsmöglichkeiten des Nachwuchses weitere Überlegungen. Diese hohen Anforderungen sind meist nicht in jungen Jahren erfüllbar, deshalb zeigt sich weltweit in wirtschaftlich gut entwickelten Ländern und so auch in Österreich ein anhaltender Trend zu höherem Alter der Mütter beim ersten Kind. Die Statistik Austria hat diesen Trend dokumentiert: das durchschnittliche Gebäralter beim 1. Kind lag noch im Jahr 1984 bei 23,8 Jahren. Dieses Alter ist bis zum Jahr 2016 mit 29,4 Jahren deutlich angestiegen. Die Diskussionen darüber können verschiedene Blickpunkte einnehmen. Es zeigt sich in mehreren Untersuchungen allerdings, dass Kinder älterer Mütter sehr sicher aufwachsen und gut gefördert werden. Da in den Familien genug Ressourcen vorhanden sind und die Familien einen höheren sozialen Status haben, profitieren die Kinder durch einen höheren Bildungsstand. Die Nachteile bei steigendem Alter der Mütter sind eine erhöhte Fehlgeburtenrate oder das Risiko eine Schwangerschaftsdiabetes bzw. Schwangerschaftsbluthochdruck zu entwickeln. Ebenso sind mit steigendem Alter leider Fertilitätsprobleme häufiger. Ein Zuwarten für die Geburt des 1. Kindes über das 35. Lebensjahr kann aus medizinischer Sicht deshalb nicht angeraten werden. Ist eine Schwangerschaft eingetreten, scheinen insgesamt aber die Risiken geringer zu sein und die Vorteile in der Kindesentwicklung zu überwiegen, sodass hier jede Familie für sich die Entscheidung hat, wann der richtige Zeitpunkt für Nachwuchs ist.“


Medienkontakt

Landesklinikum Lilienfeld
Alexandra Kohl
Pressekoordination
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